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Ab in die
Brotbackstube

Während die Männer in illustrer Runde zur Wildtiersafari ins Hochgebirge aufbrechen, greift unsereins gemeinsam mit jungen Nachwuchsbäckern zum Teig, um frisches Bauernbrot zu backen. Manche Sitten ändern sich wohl bis zum heutigen Tage nicht, schmecken tut es dafür umso besser. Und das wissen schlussendlich auch g’standene Mannsbilder zu schätzen.

Am Landgut Moserhof kann man nach Herzenslust Urlaub machen. Bauernhof-Flair und 4-Sterne-Komfort inklusive. Kindheitserinnerungen wieder aufleben lassen, das funktioniert hier in Penk, dem Tor zum malerischen Mölltal, genauso prächtig. Beim wöchentlichen Brotbacken beispielsweise. Gerhild Hartweger, Gastgeberin mit Herz und Seele, weiß um die Bedeutung dieser besonderen Erlebnisse Bescheid: „Viele unserer Gäste kommen genau deshalb zu uns, um ihren Kindern zu zeigen, wie Nahrungsmittel produziert werden. Man möchte ihnen veranschaulichen, was an Arbeit dahinter steckt und erkennt dabei in vielen Handgriffen das Erlernte aus Omas Zeiten wieder.“

Moserhof

Wie das duftet

Um diesen besonderen Geschmack der Kindheit am Moserhof wieder zu entdecken, heizt Gerhilds Mann Heinz frühmorgens den Holzofen in der Brotbackstube ein. Eine große Schüssel mit Brotteig wartet bereits. „Im Teig enthalten sind feinstes Roggen- und Weizenmehl, Wasser, Salz, Kümmel, Anis und gerne etwas Fenchel, damit man kein Bauchweh bekommt“, erklärt Gerhild, während sich Groß und Klein, Jung und Alt mit schmucken Schürzen bekleidet um sie versammelt haben. Dann kann es losgehen. Der Teig wird portionsweise verteilt, die Hände mit Mehl anständig eingerieben und schon darf um die Wette geknetet werden. Während die Väter mit Heinz im Gebirge unterwegs sind, füllt sich die warme Brotbackstube Körbchen um Körbchen mit den rund geformten Laiben. Oder wie der kleine Elias es treffend formuliert: „Die Papas sind oben am Berg und die Mamas sind hier beim Arbeiten.“ Da darf eine kleine Pause natürlich nicht fehlen, ein köstlicher Kuchen belohnt die fleißigen Nachwuchsbäcker. Schließlich ist es soweit und das Brot darf endlich in den Ofen geschossen werden. Laib um Laib wird mit Wasser bestrichen, einem Kreuz versehen und im Rohr platziert. Schon bald erfüllt ein heimeliger Geruch den Raum. Während die Kinder neugierig die Nase rümpfen und ungeduldig warten, schwelgen die Erwachsenen in Erinnerungen.

Moserhof

Botschafter der bäuerlichen Welt

„Wir verstehen uns als Botschafter der bäuerlichen Welt. Am Moserhof finden daher immer ein bis zwei Kochtage wöchentlich statt, wo man mit den Gästen gemeinsam regionale Hausmannskost zubereitet“, erzählt Gerhild. Der Renner sind Buchteln mit Vanillesauce, aber auch Wildspezialitäten aus der Eigenjagd sowie Gerichte vom Biorindfleisch. Viele Erinnerungen an Gerhilds Kindheit fließen mit ein: „Da ich selbst auf einem Bauernhof aufgewachsen bin, kann ich Erfahrungen teilen und die guten alten Rezepte weitergeben.“ Kulinarik wird hier noch zelebriert, denn schließlich hieß es früher: Nur wenn man gut kochen kann, ist man wer.

Moserhof

Raus damit!

Schließlich wird das Brot im Ofen goldbraun und kann herausgeholt werden. Das duftet. Etwas abkühlen lassen und einer Verkostung steht nichts mehr im Wege. Und als ob die Männer den Duft bis in den Wald hinauf vernommen hätten, sind auch sie pünktlich auf die Minute zur Stelle. Ein wunderbarer knuspriger Genuss. Ja, so gesund kann man am Moserhof Erinnerungen wecken und Kraft für die nächsten Abenteuer tanken. Heuhüpfen beispielsweise.

Eine Geschichte aufgenommen von Sabine Weyrer

Landgut Moserhof

Gerhild und Heinz Hartweger

Moos 1
9816 Penk

Quellwasser, Wald und
radikaler Perspektivenwechsel

Botschafter gibt es viele. Die Mitglieder der charmanten Gesinnungsgemeinschaft „Urlaub am Bauerhof“ zählen einige davon.

Rurale
Intelligenz

Helga Scheiber lebt am Malerhof und Name ist dort Programm.

Heilige
Landschaft

Mario Lugger ist in seiner Heimat, dem Lesachtal, fest verwurzelt. Er betreibt dort mit seiner Familie eine Berglandwirtschaft und das Haus im Wiesengrund.

Unverhofft
kommt oft

Irene Kreschischnig wollte nie Bäuerin werden. Der Gedanke daran war mehr Kindheitstrauma statt Kindheitstraum.

Lesachtaler Backbox
für Tokio.

Im Lesachtal, vor allem um Maria Luggau und Liesing wird die Kultur der Brotherstellung in eigenen Öfen noch stolz praktiziert.

Prototyp
einer Kärntnerin.

Vroni ist der Prototyp einer Kärntnerin. So bewertete ein zufriedener Besucher das empathische Format der Gastgeberin vom Götzfriedhof.

Das Streben
nach Glück

Georg Stampfer war als Kind mit dem Opa viel im Wald und am Feld. Erinnerungen, die prägen.

Nudelproduktion
im Adlerhorst.

Sonja und Didi Klancnik betreiben ein kleines Bergbauernhof-Refugium in der Gemeinde, die den südlichsten Punkt Österreichs markiert.

Almdudler selbst gemacht.
Am Metnitztaler Bio-Kräuter-Bauernhof.

Monika Geyer steht im Dienste des Gastes. Und das seit 35 Jahren. Mit einer herzlichen Willkommenskultur sorgt der Nebenerwerb stets auch für Freude und Ausgleich vom Hofalltag.

Drums & Horses.
Slowtravel-Renaissance am Wörthersee

Silvester Gabalier musste Bauer werden. Das war vom Elternhaus so vorbestimmt. Er wurde es auch, weil er es auch wollte.

Die Urlaubsmacher
der Glantaler Beletage

Trotz einer schönen Kindheit wollte sie aber nie Bäuerin werden.
Die Städte, die große weite Welt wollte sie entdecken.

Die Erbgut-Beschützer
vom Auszeit-Hof

Der malerischen Sturm-Archehof am Fuße des Großglockners .

Genussvolle
Sternstunden
mit Ausblick

Am Fuße des
Weltenberges Mirnock

Die Am-Wasser-Lieblings-
Aus-Zeit des Jungbauern.

Thomas Winkler führt seit zwei Jahren in bereits 14. Generation den überaus frischen Ferienhof Neusacher-Moser am Weissensee.

Tausche Büro gegen Natur.
Neustart eines Tourismusmanagers.

Arno Kronhofer ist ein Besessener.
Und der Mann hat einen Plan, das steht fest.

Wenn dich Alpaka-Wolle
auf Wolken bettet...

Hüttenurlaub mit
südamerikanischen Träumen

„Howdy“
auf Kärntnerisch

Den Wilden Westen hautnah erleben.

Ab in die
Brotbackstube

Am Landgut Moserhof kann
man nach Herzenslust Urlaub machen.

Freibauer, Twitterbauer
und Allesbauer Heinrich.

Der Allesbauer thront am Altersberg
zwischen Trebesing und Spittal an der Drau

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